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Malerin und Musikerin

Muriel Zoe malt wie sie singt. Und beides mit der ihr eigenen Mischung aus Sanftheit und Kraft. Sie als malende Sängerin oder singende Malerin zu bezeichnen, würde ihrem Ausnahmestatus nicht gerecht werden.

Denn Muriel Zoe ist zwei Künstlerinnen. Zwei Künstlerinnen, die sich wechselseitig bedingen und inspirieren. Die Malerin und die Musikerin gehen jeweils eigene Wege, schöpfen dabei aber aus der gleichen Seele, die sich künstlerisch Ausdruck verschafft - in Liedern wie in Bildern.

Die Musikerin Muriel Zoe wurde bereits nach ihrem ersten Album “Red and Blue” als neue Stimme des Jazz gefeiert. Gerade ist ihre dritte CD “Flood” erschienen auf der sie mit eigenen Kompositionen (denen der Rolling Stone schon einmal “Popqualität” bescheinigt hat) musikalisch neue Wege geht.

Die Malerin Muriel Zoe malt Bilder, die die gleiche charakeristische Einheit von Intensität und Lässigkeit haben, die auch viele ihrer Lieder auszeichnen. Sie sucht, so sagt sie selbst, “nach dem Wesen der Dinge und Figuren”. Die Spuren dieser Suche finden sich in ihren Bildern wieder, die dort - in vielfältiger Gestalt - einen eigenen Kosmos erblühen lassen.

Durch Verdichtung und Reduzierung, durch Überlagerung von Schichten, durch expressive Farbigkeit kombiniert mit lasierenden Flächen, kräftigen Konturen und skizzenhaften Details erschafft Muriel Zoe Gemälde, die sich, wie das Hamburger Abendblatt schrieb, “in einer Art Schwebezustand” befinden.

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