 | ingo lehnhof | maenner in oel ingo lehnhof malt mit exzessiver bedingungslosigkeit den menschen und immer wieder den menschen. am liebsten nackt. er geht dabei bis an die grenze des figuerlich darstellbaren. in schonungslos intimen bildern sucht er hinter teilweise grotesk herausgearbeiteten koerperlichkeiten nicht weniger als das ich. als wolle er den koerper malerisch herausfordern, seine seele preiszugeben. dabei offenbart sich lehnhofs fulminanter, meisterlicher umgang mit licht und schatten, struktur und oberflaeche. gerade in seinen allegorischen bildern schafft ingo lehnhof atmosphaerische dichten und bildkompositionen in der tradition seiner vorbilder rubens, rembrandt und caravaggio und wirkt dabei in seinen umsetzungen wie deren zeitgemaeße interpretation. |  | |